In bescheidenem Maß ja — ein geladenes Profil spart die Plastikkarte, den Träger, auf dem sie sitzt, die Verpackung darum herum und die Fahrt, die sie bis in den Laden zurücklegt
Eine physische SIM ist ein kleines Stück Plastik auf einem viel größeren Stück Plastik, in einer bedruckten Kartonhülle, ins Lager und dann in den Laden gefahren. Fast alles davon landet in der ersten Minute der Nutzung im Müll. Eine eSIM hat davon nichts, weil es nichts herzustellen und nichts zu transportieren gibt.
- Keine Karte, kein Träger, keine Hülle, keine Folie
- Kein Transport von der Fabrik zum Großhändler und zum Händler
- Kein überschüssiger Bestand, gedruckt für einen Laden, der ihn nie verkauft
- Nichts, was am Ende der Reise weggeworfen wird
Es lohnt sich, die Behauptung ehrlich zu halten: Das Profil reist trotzdem durch ein Netz, und das Handy, in dem es lebt, hat einen weit größeren Fußabdruck als jede SIM-Karte. Die Ersparnis ist real, aber klein, und eher ein Nebeneffekt als ein Kaufgrund.
Der zweite Effekt ist weniger offensichtlich und vermutlich größer. Weil sich ein Profil überschreiben lässt, braucht ein Handy überhaupt keinen SIM-Steckplatz mehr — und den Steckplatz wegzulassen erlaubt Herstellern, das Gehäuse besser abzudichten, was Handys tendenziell länger halten lässt, bevor Wasser oder Staub sie beendet












